Dein Hund leidet unter Arthrose? Lies jetzt unsere 10 besten Tipps!


Eine Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung. Im Verlauf der Krankheit verschleißt der Gelenkknorpel vermehrt und verliert immer mehr an Elastizität.

Leider gehört die Arthrose zu den häufigsten Beschwerden bei älteren Hunden und auch immer mehr jüngere Hunde erkranken daran. Man geht davon aus, dass jeder fünfte Hund davon betroffen ist.

Damit du deinen Arthrose geplagten Hund optimal unterstützen kannst, möchten wir dir heute 10 Tipps an die Hand geben, mit denen du den Alltag deines Lieblings erleichtern kannst.

Inhaltsverzeichnis:
1) Wer rastet, der rostet
2) Auf die schlanke Linie achten
3) Unterstützung in Form von Futtermittelergänzungen
4) Überbelastungen vermeiden
5) Physiotherapie und Massagen
6) Der geeignete Schlafplatz
7) Wärme & Kälte
8) Manchmal muss der Tierarzt weiterhelfen
9) Alltagshilfen nutzen
10) Geeignete Spiele bei Arthrose

1) Wer rastet, der rostet

Gerade für Hunde mit Arthrose gilt: Bewegung ist gut für die Gelenke, denn durch die Bewegung wird die Bildung der Gelenkschmiere, der Synovia, angeregt. Diese ist wiederum wichtig für die Versorgung des Gelenkknorpels und hält gleichzeitig das Gelenk geschmeidig.

Deshalb solltest du auch weiterhin täglich mit deinem Hund spazieren gehen!

2) Auf die schlanke Linie achten

Wenn dein Hund ein paar Kilos mehr auf den Rippen hat, sollte er unbedingt abnehmen, denn durch das zusätzliche Gewicht werden die Gelenke deutlich mehr belastet.
Darüber hinaus werden viele Entzündungsstoffe in den Fettzellen gebildet. Nimmt dein Hund ab, reduziert sich damit auch automatisch die Bildung dieser Entzündungsstoffe.

3) Unterstützung in Form von Futterergänzungsmitteln

Auch die gesunde und artgerechte Ernährung deines Hundes sowie der Einsatz von geeigneten Ergänzungen sind sehr wichtig.

Achte bei der Ernährung darauf, dass dein Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Sogenannte Nutraceuticals – Nahrungsergänzungsmittel – können den Gelenkstoffwechsel zusätzlich positiv beeinflussen, indem die Gelenkfunktion unterstützt wird.

Zum Einsatz kommen beispielsweise:

4) Überbelastungen vermeiden

Dein Hund soll sich zwar auch mit Arthrose weiterhin bewegen, aber Überbelastungen sollten natürlich vermieden werden. Agility, Ball werfen oder Dog Frisbee belasten die Gelenke deines Hundes viel zu stark und sollten deshalb tabu sein. Welche Spiele bzw. Sportarten für deinen arthosekranken Hund geeignet sind, erfährst du im letzten Tipp.

5) Physiotherapie und Massagen

Bei einer Arthrose ist es äußerst wichtig, dass die Beweglichkeit der Gelenke erhalten bleibt und die Muskulatur aufgebaut wird und „locker“ bleibt.
Dafür eignen sich Physiotherapie und Massagen.
Bei der Physiotherapie versucht man mittels verschiedener Übungen die Gelenkfunktion zu erhalten bzw. zu verbessern und gleichzeitig die Muskulatur entsprechend aufzubauen. Mit entspannenden Massagen wird die Durchblutung der Muskulatur und Haut verbessert. Gleichzeitig werden Muskelverhärtungen aufgelöst.

6) Der geeignete Schlafplatz

Gerade bei Hunden mit Arthrose sollte man auf den richtigen Schlafplatz achten. Die Anschaffung eines sogenannten orthopädischen Hundebetts kann durchaus sinnvoll sein. Durch die besonderen Eigenschaften passt es sich individuell der Körperform deines Hundes an, wodurch eine Druckbelastung auf Hüfte, Bandscheiben und Gelenke vermieden wird.

Außerdem sollte dein Hund vor Zugluft geschützt schlafen.

7) Wärme & Kälte

Wärme kann bei deinem arthrosekranken Hund unterstützend eingesetzt werden. So kannst du deinen Hund nach einem Spaziergang beispielsweise zudecken oder eine zusätzliche Wärmequelle wie Körner- oder Kirschkernkissen nutzen. Durch die zusätzliche Wärme werden die Muskulatur und gelenknahen Strukturen vor Steifheit bewahrt und gleichzeitig wird die Durchblutung von Haut und Muskulatur verbessert.
Im Winter ist deshalb auch die Nutzung eines Hundemantels sinnvoll.

Bei akuter Lahmheit und Schmerz können Kühlkissen etc. gezielt eingesetzt werden, um den akuten Schmerz und die Entzündung zu lindern.

8) Manchmal muss der Tierarzt weiterhelfen

Gerade wenn die Arthrose wieder mal richtig Probleme macht und der Hund deutlich humpelt oder sich gar nicht mehr bewegen möchte, solltest du Rücksprache mit deinem Tierarzt halten.
In diesen Fällen ist der Einsatz von schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln wichtig.

9) Alltagshilfen nutzen

Um den Alltag für deinen Hund etwas leichter zu gestalten, kann der Einsatz von sogenannten Alltagshelfern sinnvoll sein.

Bewährt haben sich beispielsweise:

  • eine Rampe fürs Auto, damit der Hund besser ein- und aussteigen kann
  • erhöhte Trink- und Wassernäpfe, damit die Gelenke entlastet werden
  • Rutschfeste Böden und Teppiche, da Hunde mit Arthrose häufig Probleme mit rutschigen Oberflächen haben. Dies gilt insbesondere für Treppen.
  • Bei fortgeschrittener Arthrose: Hundebuggys oder Tragegeschirre zur zusätzlichen Unterstützung, Hundeschuhe für einen besseren Halt beim Laufen

10) Geeignete Spiele bei Arthrose

Wie oben bereits geschrieben, sollten Agility oder Ballen spielen tabu sein, da diese Sportarten die Gelenke zusätzlich stark belasten.

Aber natürlich gibt es auch zahlreiche andere Spiele oder Sportarten, die sich für einem arthrosekranken Hund eignen.

Wie wäre es beispielsweise mit:

  • Suchspielen
  • Zielobjektsuche
  • Rally Obedience
  • Joggen
  • Schwimmen
  • Cavalettitraining
  • Muskeltraining (isometrisches Training) und andere Physio-Übungen

Ida Plus Sportsfreund – Für starke Gelenke und mehr Bewegungsfreude


Grünlippmuschel, Kurkuma und Brennnessel unterstützen den Gelenkstoffwechsel und fördern die Bewegungsfreude sowie die Vitalität deines Lieblings.

Kombiniert mit frischem Lammfleisch, schmackhaften Kartoffeln und gesunden Karotten sind sie außerdem besonders lecker.

Statt umständlichem Dosieren oder Leberwurst-Trick kannst du das Vitalfood einfach als gesunde Belohnung, zwischendurch auf dem Spaziergang oder als i-Tüpfelchen auf der Mahlzeit verfüttern – super lecker und super gesund!

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