Die Mauser geht los - was nun?

Im Spätsommer bzw. Herbst ist es wieder soweit — die Mauser steht an.
In dieser Zeit erneuern deine Hühner ihr Federkleid. Da diese Phase besonders kräftezehrend ist, solltest du deine Lieblinge bestmöglich unterstützen.
Wir zeigen dir heute, wie genau du ihnen dabei am besten hilfst!

Was ist die Mauer eigentlich?


Als Mauser bezeichnet man die Phase, in der die Hühner ihr Gefieder erneuern. Das Gefieder unterliegt, genauso wie das Fell bei den Säugetieren, einem Erneuerungsprozess, der bei den Hühnern einmal im Jahr stattfindet. Werden die Tage im Herbst kürzer, beginnt die Zeit der Mauser.
Der „Federwechsel“ beginnt in der Regel im Kopfbereich. Du erkennst es daran, dass deinen Hühnern die Federn ausfallen. Nach dem Kopfbereich erstreckt sich die Mauser weiter über den Rücken, die Brust und endet an den Flügeln und den Schwanzfedern.

Da die Produktion neuer Federn für den Körper ein wahrer Kraftakt ist, sehen die Hühner in dieser Zeit oftmals sehr zerrupft aus und wirken geschwächt. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du deine Lieblinge in dieser Zeit so gut es geht unterstützt.

Vermeide Stress


Während der Mauser solltest du auf ein ruhiges Umfeld achten. Der ganze Körper ist nun damit beschäftigt, ein neues Federkleid zu produzieren. Dadurch kann das Immunsystem deiner Hühner geschwächt sein.
Durch ein ruhiges Umfeld vermeidest du eine zusätzliche Belastung des  Immunsystems.  

Auf eine gesunde Ernährung kommt es an


Um deinen Hühnern bestmöglich zu helfen, solltest du auf eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung achten.  Federn selbst bestehen zu etwa 85 % aus Proteinen, sodass du generell ein proteinreiches Futter verfüttern solltest. Dabei spielen insbesondere Aminosäuren eine entscheidende Rolle, die wir im nächsten Absatz kurz vorstellen.

Auf die richtige Ernährung kommt es an


Bierhefe für ein gesundes Federkleid


Wie oben bereits geschrieben, bestehen Federn größtenteils aus Proteinen. Proteine wiederum bestehen aus Aminosäuren. Sie sind also die Bausteine der Proteine.

Daneben gibt es essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren. Während nicht-essenzielle Aminosäuren vom Körper selbst hergestellt werden können, müssen essenzielle Aminosäuren immer mit der Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Dabei spielt eine bestimmte essenzielle Aminosäure eine entscheidende Rolle. 
Methionin ist als Ausgangsstoff lebenswichtig. Fehlt diese besondere Aminosäure, kann der Körper keine Proteine aufbauen und deine Hühner könnten keine Federn produzieren.
Deshalb solltest du insbesondere in der Mauser darauf achten, dass deine Hühner ausreichend Methionin erhalten.  
Darüber hinaus spielt Lysin eine wichtige Rolle beim Aufbau von Proteinen und nimmt damit, genauso wie Methionin, eine zentrale Stellung im Organismus ein.  

Da viele Futtermittel insgesamt zu wenig Methionin und Lysin enthalten, ist Bierhefe eine hervorragende Ergänzung. Sie liefert nicht nur reichlich Methionin und Lysin, sondern enthält zusätzlich noch viele wichtige B-Vitamine (z. B. Biotin), die das Immunsystem, das Federwachstum und insgesamt das Allgemeinbefinden deiner Hühner unterstützen.


Vitamine satt

Da die Federbildung sehr kräftezehrend ist, solltest du deinen Hühnern auch eine Extra-Portion Vitamine gönnen.

So liefert unser Ida Plus Hühner Vitamin 4 in 1 essenzielle Vitamine, um die Mauser noch besser bewältigen zu können.

Darin enthalten sind:

  • Vitamin A: wichtig für den Haut- und Energiestoffwechsel
  • Vitamin C: unterstützt das Immunsystem und fungiert als Radikalfänger
  • Vitamin E: unterstützt die Fruchtbarkeit
  • Vitamin D3: reguliert den Knochen-Eierschalen-Stoffwechsel

Handling anpassen

Die Federbildung führt zu einer deutlich stärkeren Durchblutung der Federfollikel. Dadurch können deine Hühner deutlich empfindlicher gegenüber Berührungen oder beim Hochheben sein. Aus diesem Grund solltest du jegliche Berührungen auf ein Mindestmaß reduzieren.


Wie lange dauert die Mauser?


Das kann tatsächlich von Huhn zu Huhn sehr unterschiedlich sein. In den allermeisten Fällen erstreckt sich die Mauser über eine Zeitspanne von 4 bis 6 Wochen. In seltenen Fällen kann sich die Mauser sogar bis zu 12 Wochen hinziehen.



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